„Fröher kunnt ich dich och ohne Wööt verstonn“ auf der „Liederbestenliste“

Besondere Auszeichnung für Gaby Koof

Die Kölner Sängerin steht auf der "Liederbestenliste" für August. Aufgenommen in die Liste wurde der Titel „Fröher kunnt ich dich och ohne Wööt verstonn“.
Den Text hat die Kölner Autorin Elfi Steickmann geschrieben, die Melodie stammt von Gaby Koof.

Der Titel „Fröher kunnt ich dich och ohne Wööt verstonn“ ist Teil des aktuellen Albums von Gaby Koof „An ming Fründe“.
Jeden Monat finden sich auf der „Liederbestenliste“ die Top 20 der deutschsprachigen Liedermacher.
Der Titel von Gaby Koof und Elfi Steickmann hat zum ersten Mal den Sprung auf die in Fachkreisen viel beachtete Liste geschafft.
Zum Auftakt landete der Titel auf Platz 19.

Internationale Jury

Auf Platz 1 liegen Dodo Hug & Efisio Contini mit „Gueti Reis“.
Reinhard Mey ist mit „Dr. Brand“ auf Platz 4.
Die „Liederbestenliste“ gibt es seit 1984.
Sie wird seit 2003 vom Verein Deutschsprachige Musik getragen.
Zuvor war sie beim Südwestfunk beziehungsweise Südwestrundfunk angesiedelt.
Diese „Hitparade der besonderen Art“ ist das Ergebnis der monatlichen Wertung einer Jury von Expertinnen und Experten  aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz.

Kölsch ist Trumpf

Für Gaby Koof ist die Berücksichtigung auf der „Liederbestenliste“ nach eigenen Worten „eine tolle Auszeichnung und Ehre.
Auf einer Liste mit so renommierten Liedermachern wie Reinhard Mey und Konstantin Wecker zu stehen, ist wunderbar“.
Die Chanson-Sängerin verhilft damit zugleich der kölschen Sprache zu internationaler Beachtung.
Etwas, was Interpreten mit kölschen Texten nicht alle Tage gelingt.
In 2016 sind die Kölner Sängerinnen und Sänger allerdings gut aufgestellt.
Anfang des Jahres schafften es „Köster & Hocker“  mit dem Titel „Do kanns nix dofür (wenn do dräums)“ sogar zwei Mal auf Platz 1 der „Liederbestenliste“.

Einzelne Songs

Die Jury-Mitglieder der „Liederbestenliste" vergeben Punkte auf der Grundlage der ihnen vorliegenden Tonträger, die für die Öffentlichkeit erhältlich sein müssen.
Die Jury wird durch die Künstler bemustert. Jedes Jury-Mitglied nennt und vergibt Punkte für jeweils sieben Lieder, denen sie oder er möglichst viele Hörer wünscht.
Punkte werden für einzelne Songs – nicht für ein gesamtes Album – vergeben.
Ein oder mehrere Titel aus einer CD können jeweils maximal sieben Monate lang hintereinander gewertet werden.


Liederpreis

Zudem wählen die Juroren die „CD des Monats“. Aus diese Liste wird später die „CD des Jahres“ ermittelt.
Zu den bisherigen „Liederpreis“-Trägern gehören beispielsweise Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Gerhard Gundermann, Franz Hohler,
Manfred Maurenbrecher, Reinhard Mey, Wenzel, Stoppok und Konstantin Wecker.
Jedes Jahr wird ein „Förderpreis“ ausgelobt, für den man sich bewerben kann.
Zu den „Förderpreis“-Trägern der vergangenen Jahre zählen Dota Kehr, Strom & Wasser, Caro.Kiste.Kontrabass und Christoph Theussl.

Das Album

Das Album „An ming Fründe“ erscheint vertraut und aufregend neu zugleich.
Einige Titel aus ihrem Repertoire hat Gaby Koof neu eingesungen, andere tauchen erstmals auf.
Die Musik wurde zum größten Teil live im Studio. Entstanden ist eine bemerkenswerte CD mit Chansons in kölscher Sprache.
Die Lieder transportieren verschiedene Stimmungen, die Texte sind so vielschichtig wie das Leben selbst.
Vor allem spiegelt das neue Album die musikalische Weiterentwicklung von Gaby Koof wider.

Stil gefunden

Wenn man sich die zurückliegenden Jahre ansieht, wird deutlich: hier ist eine Künstlerin, die weiß, was sie will.
Die behutsam zu ihrem Stil und zu ihrem Publikum gefunden hat. Die Musik von Gaby Koof ist schnörkellos, ehrlich und vor allem unverwechselbar.
Daher ist es nicht wirklich überraschend, dass mit „Fröher kunnt ich dich och ohne Wööt verstonn“ ein Titel aus diesem Album auf der aktuellen „Liederbestenliste“ steht.

Rheinbruecke-online.de /28.07.2016

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Mich häld et Levve am Danze

En Kölle kennt mer ming Visage

Wo bess do Clown vun jester Ovend

Auszug aus der Einführung von Monika Salchert zur CD-Präsentation "An ming Fründe":

"........Entstanden ist eine bemerkenswerte CD mit Chansons in kölscher Sprache.  Die Lieder transportieren verschiedene Stimmungen, die Texte sind so vielschichtig wie das Leben selbst. Vor allem spiegelt das neue Album die musikalische Weiterentwicklung von Gaby wider. Wenn man sich die zurückliegenden Jahre ansieht, wird deutlich: hier ist eine Künstlerin, die weiß, was sie will. Die behutsam zu ihrem Stil und zu ihrem Publikum gefunden hat. Die Musik von Gaby Koof ist schnörkellos, ehrlich und vor allem unverwechselbar.„An ming Fründe“ ist kein musikalisches Fast-Food. Die CD sollte man auch nicht so nebenbei hören. Vielmehr gilt: gemütlich hinsetzen, zuhören,  genießen und träumen.....“

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„An ming Fründe“

so heißt der Titel des neuen Albums von Gaby Koof, das am 4. März erschienen ist und überall im Fachhandel erhältlich ist ( oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). In 12 einfühlsamen Stücken erzählt die Nippeserin Geschichten von rheinischer Lebenslust mit ganz unterschiedlichen Stimmungen, oft mit einer gewissen Portion Melancholie oder Wehmut. Es sind Texte über den Alltag, die Familie, die Liebe, das Älterwerden, eben Geschichten „us em Levve“. Gaby Koof lebt ihre Lieder, sie versteht es, den Zuhörer (und Zuschauer) in den Bann zu ziehen mit ihrer unglaublichen Präsenz und Nähe.

Zu ihrem 60. Geburtstag hatte sie ein kleines Crowdfunding veranstaltet, um sich einen Traum erfüllen zu können. Die Musiker, die sie fragte, haben alle gern spontan und sofort zugesagt, bei dieser Produktion mitzuwirken. Gitarre spielt Till Kersting, der erfolgreich mit so unterschiedlichen Künstlern wie Stefanie Heinzmann, Tom Beck oder dem Rockabilly-Duo The Sugarhills unterwegs ist. Pianist Andreas Hirschmann ist unter anderem der Keyboarder der Prog-Rock Band Hölderlin, Andreas Lasonczyk ist live regelmäßig mit Gaby Koof als Pianist unterwegs, auf der CD spielt er Percussion. Nico Brandenburg ist Dozent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf für Bass und Kontrabass und spielt aktuell u.a. mit der Tom Gaebel Band. Hier ist sein Kontrabass zu hören. Und zu guter Letzt ist da noch Wolfgang Jaegers am Akkordeon, Begleiter auch bei zahlreichen Live-Auftritten. Die Musiker, die alle aus ganz unterschiedlichen Richtungen kamen, haben eine tolle Session gespielt und hatten viel Spass bei der Arbeit. Und das liegt nicht zuletzt an der charismatischen Protagonistin, die es versteht, Menschen zu begeistern.

„Ich freue mich über die unkomplizierte und schöne Art und Weise, wie wir zusammen musiziert haben – bis spät in die Nacht hinein. Ein unglaubliches Erlebnis“, sagt Gaby Koof.

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